Geschichte „Em Veedel“

Das FRÜH „Em Veedel“ hat eine lange Tradition und ist fester Bestandteil im Kölner Severinsviertel. Das alte Gebäude am Chlodwigplatz 28, das 1886 erbaut wurde, steht heute unter Denkmalschutz. Allein schon die Backsteinfassade des Hauses ist ein wahrer Hingucker. Bis 1979 gehörte die traditionelle Gaststätte der Familie Herrmann, die über Generationen hinweg dort eine Schnapsbrennerei betrieb. Im Jahr 1979 übernahm die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG und führte die Gaststätte unter dem Namen FRÜH „Em Veedel“ weiter. Die alten Rezepturen der Brennerei wurden überliefert und werden noch heute als „Deck un Dünn“, „Alter Ulan“ und „Stippeföttche“ in den Brauhäusern der Früh Gastronomie ausgeschenkt. Alte Fotos an den Wänden erinnern an die ehemalige Schnapsbrennerei und ein Teil der historischen Destille ziert immer noch das Restaurant der Gaststätte. Diese wird von der Kölnern übrigens auch liebevoll „Invalidendom“ genannt, da sich früher hier die Rentner und Veteranen früh morgens trafen, um den Tag mit einem Schnaps zu beginnen.

  • 1881

    Niederlegung und Abschleifung der Stadtmauer um Platz zu machen für die Ausdehnungsbestrebungen der Stadt.

  • 1886

    Errichtung des neugotischen Gebäudes mit Backsteinfassade am Chlodwigplatz 28.

  • 1970

    Die Kneipenszene weitet sich bis etwa zur Begrenzung durch den Bahndamm auf Höhe des Bonner Walls und des Bonntors in die Neustadt-Süd aus.

  • 1979

    Bis 1979 betreibt die Familie Hermann über mehrere Generationen die Schnapsbrennerei „Severinstorburg Brennerei A. Herrmann“ am Chlodwigplatz 28. 1979 übernimmt die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG die traditionsreiche Kneipe am Chlodwigplatz in der Südstadt. Von da an ist das FRÜH „Em Veedel“ fester Bestandteil des Severinsviertels.